Bezirk Spandau

Spandau ist der 5. Berliner Verwaltungsbezirk. Er liegt fast zur Gänze an der Havel und grenzt an Brandenburg und das Berliner Umland. Zum Bezirk gehören die Ortsteile Wilhelmstadt, Siemensstadt, Haselhorst, Staaken, Gatow und Kladow sowie Hakenfelde und das Falkenhagener Feld. Mit einer Einwohnerzahl von rund 220.000 Einwohnern ist Spandau einer der kleineren Berliner Bezirke.

Pflegeheime im fünften Bezirk

  • AGAPLESION RESIDENZ HAVELGARTEN 13581 Berlin http://www.bethanien-diakonie.de/ 030/319810500 Spandauer Burgwall 27/29
  • AGAPLESION BETHANIEN HAVELGARTEN 13581 Berlin http://www.bethanien-diakonie.de/ 030/355308400 Spandauer Burgwall 29
  • Seniorenwohnhaus an der Spekte 13583 Berlin 030/33033274 Rockenhausener Str. 12-14
  • Seniorenwohnhaus Falkenhagener 13583 Berlin 030/33031 Eiserfelder Ring 9
  • Seniorenwohnhaus 13585 Berlin 030/33033473 Kurstr. 12
  • Seniorenwohnhaus 13585 Berlin 030/3751031 Marschallstr. 7-8
  • Tagesgrosspflegestelle Nepomuck 13585 Berlin 030/334749 Achenbachstr. 10
  • Uferpalais Seniorenresidenz 13585 Berlin http://www.residenz-spandau.de 030/333070 Brauereihof 19
  • Altenheim Herberge zur Heimat 13585 Berlin 030/3559000 Falkenhagener Str. 6
  • Fischer-Dittmer-Heim Ev. Pflegeeinrichtung 13585 Berlin http://www.tww-berlin.de/ 030/375050 Hohenzollernring 119
  • Dr.-Hermann-Kantorowicz-Haus 13585 Berlin http://www.vivantes.de 030/35530084 Schönwalder Str. 50 – 52
  • Seniorenzentrum Caroline Bertheau 13587 Berlin http://www.johannesstift-berlin.de 030/33609106 Schönwalder Allee 26
  • BWS Blindenwohnstätte Spandau 13587 Berlin 030/3350060 Niederneuendorfer Allee 6-9
  • Ev. Johannesstift Berlin 13587 Berlin http://www.johannesstift-berlin.de 030/33609466 Schönwalder Allee 26
  • St. Elisabeth Seniorenheim 13587 Berlin http://www.st-elisabeth-spandau.de 030/8485356 Fichtenweg 17-29
  • Seniorenzentrum Haus Havelblick 13587 Berlin http://www.haus-havelblick.de 030/3553070 Havelschanze 3
  • Pflegeheim am Schützenhof 13587 Berlin http://www.geria-vita.de/ 030/3559350 Niederneuendorfer Allee 13
  • Ev. Johannesstift Berlin 13587 Berlin http://www.johannesstift-berlin.de/ 030/33609466 Schönwalder Allee 26
  • Pro Seniore Residenz Wasserstadt 13587 Berlin http://www.pro-seniore.de/ 030/336082900 An der Havelspitze 3
  • Hauptstadtpflege Haus Seebrücke 13587 Berlin http://www.vivantes.de/ 030/550051150 Am Maselakepark 20
  • Kurzzeitpflege Lindenhof 13587 Berlin http://www.johannesstift-berlin.de 030/33609129 Schönwalder Allee 26
  • Pflegewohnhaus am Waldkrankenhaus 13589 Berlin http://www.pflegewohnhaus.com/ 030/370229001 Stadtrandstr. 555-561
  • Seniorenwohnhaus 13589 Berlin 030/3734123 Freudstr. 11
  • AGAPLESION BETHANIEN RADELAND 13589 Berlin http://www.bethanien-diakonie.de 030/37030 Radelandstr. 199-203
  • Seniorenwohnhaus 13593 Berlin 030/3631033 Pillnitzer Weg 21
  • Seniorenwohnhaus 13593 Berlin 030/3634802 Heerstr. 455
  • Seniorenwohnhaus 13593 Berlin 030/3634690 Maulbeerallee 23
  • Ev. Seniorenwohnhaus des Kirchenkreises Spandau 13593 Berlin http://www.diakonie-spandau.de/ 030/36285594 Meydenbauerweg 2
  • Seniorenwohnhaus der Ev. Kirchengemeinde St. Nikolai 13595 Berlin http://www.diakonie-spandau.de/ 030/3616056 Baumertweg 11
  • Seniorenwohnhaus Wilhelmstadt 13595 Berlin 030/33032243 Adamstr. 27-28
  • Seniorenwohnhaus 13597 Berlin 030/33033471 Stichstr. 1
  • Seniorenwohnhaus St. Stephanus 13599 Berlin http://www.caritas-altenhilfe.de/ 030/85784254 Gorgasring 11

 

Ich bin examinierte Pflegekraft habe vor einigen Jahren begonnen, in der mobilen Pflege zu arbeiten. Was mich erwartet, zeigten mir damals schon meine ersten Arbeitstage: Der Kollege, der mich einweisen sollte telefonierte erst einmal lautstark und fluchend mit seinem Vorgesetzten, weil der ihn dazu verdonnert hatte, nun schon das vierte Wochenende in Folge zu arbeiten. Er habe Familie, sagte er, und Kinder. Und das Maß wäre langsam voll. Wie ich nachher feststellte, nützte ihm das allerdings nichts – er musste dann auch das vierte Wochenende arbeiten. Sein Umgang mit den Pflegebedürftigen hat mich dann gleich danach erschreckt. Seine raue, überhaupt nicht mitfühlende sondern teilweise wirklich erschreckend abweisende Art haben mir den Atem stocken lassen. Als ihn eine Patientin fragte, ob er ihr noch schnell den BH schließen könnte, antwortete er doch tatsächlich sie wisse doch, dass solche Leistungen nicht abrechenbar seien. Ich traute meinen Ohren nicht. Am ersten Tag schob ich es noch auf seine gereizte Stimmung wegen des Wochenenddienstes, aber schon bald erkannte ich, dass sich an seiner Stimmung selbst an guten Tagen kaum etwas änderte. Ich habe ihn mir für mein Berufsleben als abschreckendes Beispiel genommen, und halte mir täglich vor Augen, wie ich nie sein möchte. Der Druck, unter dem man in diesem Beruf steht, ist oft hoch, und manchmal fühle ich mich auch überfordert – aber ich bemühe mich immer darum, dass das nie zu Lasten der Patienten geht. Schließlich können die nichts dafür, dass die Systeme, die wir haben nicht funktionieren. Sie brauchen unsere Hilfe, und die sollten wir ihnen geben, so gut wir eben können. Ein bisschen Menschlichkeit ist dabei nicht fehl am Platz – auch wenn sie nach den Vorgaben der Pflegeversicherung „nicht abrechenbar“ ist.

Pflegeheime in Berlin-Spandau

Ältere Menschen sind meistens durch Erkrankungen im höheren Alter pflegebedürftig. Manchmal reicht eine ambulante Unterstützung nicht aus, um notwendige Unterstützung zu leisten. In dem Fall ist ein Pflegeheim oft die einzigste Möglichkeit, die bleibt.

Regional verteilt finden Sie viele Pflegeheime, die Sie genauer unter die Lupe nehmen sollten, bevor Sie sich für eines entscheiden.

Leben in einem Pflegeheim in Spandau

Berlin-Spandau ist ein Verwaltungsbezirk von Berlin, der sich in neun Ortsteile aufgliedert. Insgesamt wohnen in Spandau knapp 220000 Einwohner, die an der Grenze zum Landkreis Oberhavel, Brandenburg und Potsdam leben. Die Einwohner, die sich in Berlin-Spandau wohlfühlen, möchten auch im hohen Alter nicht aus diesem Bezirk wegziehen.

Zahlreiche Pflegeheime in Berlin-Spandau ermöglichen auch als Senior eine betreute Unterkunft. Befinden sich Angehörige in anderen Teilen von Berlin oder Regionen in Deutschland, so ist es machbar, dass eine pflegebedürftige Person auch weiter weg vom eigenen Wohnort untergebracht wird.

Dies ist individuell verschieden und abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand. Steht ein Senior noch mitten im Leben, benötigt aber eine Betreuung tagsüber und nachts, so kann es sein, dass die Unterkunft in einem Pflegeheim in der Nähe vom Wohnort sinnvoll ist, damit nicht die ganze Umgebung gewechselt werden muss.

Angehörige von weiter weg haben dann zwar einen weiteren Anfahrtsweg, aber dadurch, dass der ältere Mensch vor Ort soziale Kontakte hat, ist das nicht so schlimm. Besuche durch Angehörige im Pflegeheim können nach Absprache vereinbart werden. Einige Pflegeheime lassen es zu, dass Angehörige unangekündigt und jederzeit vorbeikommen können, andere Pflegeheime haben feste Besuchszeiten für die Bewohner.

Des Weiteren können in der Regel Besuchstermine nach Absprache vereinbart werden. Ist die pflegebedürftige Person bettlägerig und sehr stark eingeschränkt, kann eine Unterbringung in einem Pflegeheim in der Nähe von nächsten Angehörigen sinnvoll sein. Diese haben es leichter, ihren pflegebedürftigen Verwandten öfter zu besuchen und ein Auge darauf zu haben, wie es diesem in einem Pflegeheim geht.

Bewohner eines Pflegeheimes in Berlin-Spandau können an Ausflügen in diesem Bezirk teilnehmen wie beispielsweise der Spandauer Weihnachtsmarkt. Ausflüge in andere Ortsbereich von Berlin mit den Angehörigen, sollte für jeden Pflegeheimbewohner möglich sein bei vorhandener Mobilität. Bei einem guten Pflegeheim sollten Sie auf jeden Fall auf den Umgang mit den Patienten, die Hygiene und das Außengelände achten.

Voraussetzungen für eine Aufnahme in ein Pflegeheim

Um in einem Pflegeheim aufgenommen zu werden, ist eine Pflegestufe erforderlich zwischen 1 und 4. Mit Pflegestufe 0 oder nicht vorhandener Pflegestufe, dürfen stationäre Einrichtungen in Berlin-Spandau oder in anderen Bereichen von Berlin, keine Pflegebedürftigen aufnehmen.

Die einzigste Ausnahme ist durch eine gesonderte Bescheinigung möglich, die separat bei der Krankenkasse beantragt werden kann. Bevor der Patient aufgenommen werden kann in ein Pflegeheim, wird ein Vertrag geschlossen zwischen der Einrichtung und dem Patienten. Ist der Patient nicht in der Lage, selbst zu unterschreiben, so wird der Vertrag zwischen dem gesetzlichen Vertreter und der Einrichtung geschlossen.

Die Kosten für ein Pflegeheim belaufen sich durchschnittlich auf knapp 3000 Euro im Monat. Abhängig von der Pflegestufe, übernimmt die Krankenkasse davon zwischen knapp 30 – 60 %. Die weiteren Kosten werden aus der bezogenen Rente, oder Geld aus Zusatzversicherungen, beglichen.

Sind die stationären Kosten weiterhin nicht vollständig gedeckt, können Patienten einen Antrag ans Sozialamt stellen. Dieses übernimmt die Restkosten, überprüft allerdings die Angehörigen ersten Grades auf Zahlungsmöglichkeit. Sind die Kostenübernahmezusagen erteilt, kann die pflegebedürftige Person in das Pflegeheim einziehen.

Ratsam ist es, von Zuhause persönliche Gegenstände mitzunehmen, da die Eingewöhungsphase oft schwierig verläuft.

Dass eine Aufnahme in ein Pflegeheim nicht immer einfach ist, hat Manfred erfahren:

“ Meine Frau ist in einem Pflegeheim untergebracht. Das war aber vielleicht ein Chaos, bis das endlich ging. Ich wohne in Haselhorst und meine Frau wurde früher ambulant gepflegt. Den Haushalt hab ich gemacht, gekocht und ihr beim Duschen geholfen, auch. Aber ich bin nun nicht mehr der Jüngste und hab Probleme mit den Bandscheiben.

Meine Frau hat Probleme mit den Nieren, muss zur Dialyse zwei Mal in der Woche, Diabetes hat sie auch. Sie wurde vor zwei Jahren von einem Auto angefahren und hatte Glück, dass sie das überlebt hatte. Naja, im Rollstuhl sitzt sie seither auch.

Seit sie inkontinent ist, ertrag ich das alles nicht mehr. Ich liebe meine Frau wirklich, aber sie liegt fast nur noch depressiv im Bett, isst fast nichts mehr selbstständig oder keift nur noch rum, und ich bin nicht mehr fit genug, um mich um alles zu kümmern. Sie hat es auch der netten Frau vom Pflegedienst ganz schön schwer gemacht.

Diese hat mir vorgeschlagen, dass wir uns nach einem stationären Pflegeplatz für meine Frau umsehen. Wir haben dann hier in Spandau ein Pflegeheim gefunden, was uns gut gefallen hat. Aber bis der ganze Behördenkram da mal endlich erledigt war, dass sie da hinziehen konnte!

Zum Glück hat die Dame vom Pflegedienst sich mit darum gekümmert, ich hätte das nie im Leben alleine hinbekommen. Die Pflege und medizinische Versorgung ist im Pflegeheim gewährleistet. Unsere Kinder waren nicht sehr erfreut, dass sie ihr Einkommen offenlegen mussten, aber das mussten wir alle.

Jeder trägt einen kleinen Teil der Kosten, da die Krankenkasse nicht alles für den stationären Aufenthalt bezahlt und meine Frau eh nicht viel Rente bekommen hat.“