Bezirk Reinickendorf

Reinickendorf ist der 12. Verwaltungsbezirk Berlins, der im Nordwesten der Stadt liegt. Zum Bezirk gehören auch die Ortsteile Tegel, Konradshöhe und Heiligensee, daneben die Ortsteile Frohnau, Hermsdorf und Waidmannslust, sowie Lübars, Wittenau und Borsigwalde und das Märkische Viertel. Ein großer Teil des Bezirks besteht aus Einfamilienhaussiedlungen und aus Wäldern und Gewässern. Frohnau und Hermsdorf gelten als Villenviertel. Mit dem Flughafen Berlin-Tegel verfügt Reinickendorf über den einzigen in Betrieb befindlichen Flughafen auf dem Stadtgebiet Berlins.

Pflegeheime im zwölften Bezirk

 

Als meine Mutter schwer an Demenz erkrankte, blieb uns nur die Suche nach einem Pflegeheim. Wer schon einmal versucht hat, einen Demenzkranken zu Hause zu pflegen, weiß, wovon ich rede. Die Auswahl eines passenden Heims dauerte eine ganze Zeit, da wir uns einige waren, dass unsere Mutter wirklich liebevolle und gute Pflege erhalten sollte, und auch mit ihrer Demenz im Heim nicht vereinsamen soll. Mit dem Heim, das wir gefunden haben, sind wir wirklich sehr zufrieden. Meine Mutter wird nie allein gelassen, sondern immer in Aktivitäten eingebunden, sie ist immer sauber und adrett angezogen und bekommt wirklich ausgewogene Mahlzeiten und sehr liebevolle Betreuung. Natürlich ist auch hier das Personal sehr gestresst und oft überlastet – es tun aber alle, was sie können, um den Menschen im Heim das Leben so angenehm und so erfreulich wie möglich zu machen. Man merkt, wie engagiert alle sind, und wie viel positive Stimmung immer auf der Abteilung herrscht. Ich finde das bewundernswert. Ich glaube ich könnte das selbst nicht. Und ich könnte meiner Mutter zu Hause nicht einmal die Hälfte von dem bieten, was sie dort bekommt. Ich bin froh, eine so tolle Möglichkeit gefunden zu haben.

Pflegeheime in Berlin-Reinickendorf

Solange der Mensch gesund und munter ist, ist die Welt in Ordnung: Jeder ist unabhängig, geht arbeiten, kümmert sich um seine Familie, fährt in Urlaub, nimmt an Veranstaltungen teil, entspannt beim Sport oder in der Wanne, kocht mit seinen Freunden oder im Kreise der Familie und geht seinen Hobbys nach.

Wie wertvoll es ist, diese Tätigkeiten ausüben zu können, wird einem bewusst, wenn das Leben sich schlagartig durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung verändert. Von heute auf morgen ist die Selbstständigkeit verflogen und ohne fremde Hilfe funktioniert nichts mehr.

Im hohen Alter ist ebenso Unterstützung im Alltag nötig. In aufwendigen Pflegefällen kommt nur noch ein Aufenthalt in ein Pflegeheim in Frage.

Interessante Pflegeheime in Berlin

In Berlin gibt es zahlreiche Pflegeeinrichtungen, die sich voneinander unterscheiden. Einige Pflegeheime haben unterschiedliche Spezialisierungen, nach denen Sie sich orientieren können. Liegt beispielsweise eine Demenzerkrankung vor, sollten Sie nach einem Pflegeheim mit Schwerpunkt Demenz Ausschau halten.

In den unterschiedlichen Bezirken Berlins liegen knapp 300 Pflegeeinrichtungen verstreut. Dadurch ist es möglich, ein Pflegeheim zu wählen, welches sich in Wohnortnähe befindet. Für Bewohner von Reinickendorf findet sich mit Sicherheit ein interessantes Pflegeheim in Berlin-Reinickendorf oder den umliegenden Ortsbezirken.

Achten Sie auf die Hygiene und Freizeitgestaltung eines Pflegeheimes. Die Bewohner in einem Pflegeheim sollten nicht nur untergebracht sein, warme Mahlzeiten zu sich nehmen können und ein Bett zum Schlafen haben, sondern die Förderung sozialer Kontakte und anregende Freizeitangebote sind ebenso wichtig.

Umso wohler und aktiver sich ein Patient in einem Pflegeheim fühlt, desto langsamer verlaufen viele Krankheiten. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Pfleger auf ausreichende Bewegung der Bewohner achten. Regelmäßige Spaziergänge auf dem Außengelände oder in die nähere Umgebung, sorgen dafür, dass die Bewohner länger fit bleiben und bessere Chancen auf Heilung oder Verbesserung gegen Krankheiten haben.

Der soziale Kontakt zu Freunden und Familie sollte nach dem Einzug in ein Pflegeheim aufrecht erhalten bleiben. Oft knüpfen Bewohner untereinander Kontakte und schließen Freundschaften, was sich sehr positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. In Berlin-Reinickendorf können Ausflüge in Grünanlagen führen oder zu Veranstaltungen.

Angehörige oder Freunde können den pflegebedürftigen Menschen einladen zum Essen in Restaurants oder schöne Stunden in einem Schwimmbad miteinander verbringen.

Karl Dressler ist vor im Frühjahr 2014 in ein Pflegeheim nach Berlin-Reinickendorf gezogen:

„Das war vielleicht ein Schock, als ich im Krankenhaus an Weihnachten 2013 aufgewacht bin. Ich war auf der Autobahn mit meinem Motorrad unterwegs, habe gesehen, dass mich Scheinwerfer geblendet hatten und ab dann weiß ich nichts mehr.

Auf der Intensivstation eines Krankenhauses bin ich erwacht und meine Tochter saß an meinem Bett. In meinen Beinen hatte ich kein Gefühl und konnte diese auch nicht bewegen. Von einem Arzt habe ich dann erfahren, dass ich mit einem LKW zusammengeprallt bin und gerade so überlebt habe.

Seitdem bin ich inkontinent und querschnittsgelähmt und auf Hilfe angewiesen. Das ist unvorstellbar, wie ein paar Minuten das ganze Leben verändern können. Anfang des Jahres bin ich nach Hause entlassen worden und habe festgestellt, dass ich alleine im Alltag nicht mehr zurechtkomme. Um mich anzukleiden benötige ich fast eine halbe Stunde, Haushalt sauber machen geht auch nur sehr eingeschränkt, da ich nicht überall drankomme und Einkaufen geht auch nur bei gutem Wetter.

Ich musste mal einkaufen und neue Medikamente kaufen, als es schneite. Das hat nicht gut geklappt und ich habe fast eine Stunde im Schnee festgesteckt, bis mir jemand geholfen hat. Meine Tochter ist vor Kurzem mit Ihrem Verlobten zusammengezogen und steht kurz vor ihrem Doktorabschluss, da kann ich nicht erwarten, dass sie die ganze Zeit bei mir ist und sich um mich kümmert.

Sie hat mit mir zusammen nach einem Pflegeheim in Reinickendorf geschaut, da sie dort im Bezirk wohnt. Zwei Pflegeheime haben mir beim Besichtigen schon nicht gefallen. In dem ersten ist mir direkt aufgefallen, dass die Pfleger die Bewohner ziemlich unfreundlich abfertigen, im zweiten habe ich beim Anschauen der Zimmer gesehen, dass in den Regalen und auf der Fensterbank eine sehr hohe Staubschicht lag.

Das dritte Pflegeheim hat mir sehr gut gefallen. Überall komme ich mit dem Rollstuhl gut hin, das Außengelände ist sehr schön gestaltet und das Essen ist essbar. Die Pfleger sind meistens freundlich, aber oft gestresst und wir machen manchmal Ausflüge ins Schwimmbad. Meistens holt mich meine Tochter samstags ab und wir gehen in den Kern von Reinickendorf etwas essen. Sie hat mir vor zwei Wochen mitgeteilt, dass ich Opa werde.

Viel kaufen kann ich ihr nicht für ihr Baby, da meine Rente für die Kosten im Pflegeheim fast vollständig einbehalten wird, aber ich freue mich trotzdem sehr darüber. Da die Besuchszeiten hier ziemlich locker gestaltet sind, kann sie mich bestimmt oft mit ihrem Baby besuchen. Zur Hochzeit bin ich auch eingeladen, allerdings wird das mit dem Führen zum Altar nicht ganz einfach im Rollstuhl.

Aber da hat bereits ein Pfleger zugesagt, dass ich begleitet werde. Ich fühle mich mittlerweile sehr wohl hier, die ersten zwei Monate waren allerdings sehr schwer für mich. „