Bezirk Neukölln

Neukölln ist der 8. Verwaltungsbezirk Berlins. Zum Bezirk gehören auch die Ortsteile Rudow, Buckow, Britz und Gropiusstadt. Der Bezirk weist nach Berlin-Mitte den höchsten Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf und ist der Bezirk mit der höchsten durchschnittlichen Kinderzahl.
Auch die Arbeitslosenquote in Neukölln ist die höchste in ganz Berlin. Soziale Probleme machen Neukölln zu einem schwierigen Bezirk, der auch viele „Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf“ beinhaltet.

Pflegeheime im achten Bezirk

  • Pflegeheim Raissa-Anastasia-Heim 12043 Berlin 030/6819346 Karl-Marx-Str. 146
  • Pflegezentrum Sonnenallee 12045 Berlin http://www.pzs.de/ 030/620040 Sonnenallee 47
  • Seniorenwohnhaus 12047 Berlin 030/68091 Pflügerstr. 12
  • Tagesgrosspflegestelle 12051 Berlin 030/6257090 Nogatstr. 18
  • Pflegeheim im Sunpark GmbH 12051 Berlin http://www.sunpark.de 030/629870 Mariendorfer Weg 22
  • Seniorenresidenz Alt-Britz 12051 Berlin http://www.drk-berlin.de/ 030/609784103 Alt-Britz
  • Seniorenheim am Lietzensee GmbH Haus Rixdorf 12051 Berlin http://www.haus-rixdorf.de 030/62884508 Delbrückstr. 25
  • Ensemble Pflegeheim Am Körnerpark 12051 Berlin https://www.alloheim.de 030/6808283 Rübelandstraße 13
  • Seniorenwohnhaus 12053 Berlin 030/68091 Rollbergstr. 19-31
  • VITA e.V. Berlin Gerontopsychiatrische Tagespflegestätte 12053 Berlin http://www.vita-ev.de/ 030/68086262 Werbellinstr. 42
  • Seniorenheim St. Richard 12055 Berlin http://www.seniorenheim-st-richard.de 030/3198616711 Schudomastr. 16
  • Seniorenwohnhaus Haus Leonberg 12057 Berlin 030/6852049 Michael-Bohnen-Ring 52-54
  • Erich-Raddatz-Haus 12057 Berlin http://www.diakonie-station.de 030/6322540 Sonnenallee 298
  • Seniorenwohnhaus Haus Taunus 12059 Berlin 030/6093123 Harzerstr. 29
  • CASA REHA Seniorenpflegeheim Am Weigandufer 12059 Berlin http://www.pflegeheim-weigandufer.de/ 030/634160 Roseggerstrasse 19
  • Unionhilfswerk Senioren-Einrichtungen gemeinnützige GmbH 12435 Berlin http://www.unionhilfswerk.de 030/530250 Hoffmannstraße 10

 

Als es notwendig war, einen mobilen Pflegedienst bei der Pflege meines Vaters zu Hilfe zu rufen, begannen erst einmal die Schwierigkeiten. Mein Vater weigerte sich rundheraus, auch nur in irgendeiner Form mitzuarbeiten. Er wollte keine Fremden im Haus, die er nicht kannte, und er wollte sich keinesfalls von einer fremden Person waschen lassen oder bei anderen Dingen helfen lassen. Er weigerte sich sogar strikt, mit der Pflegekraft überhaupt zu reden.

Das erzeugte erst mal eine Menge Diskussionen, da ich die notwendige Pflege einfach nicht mehr leisten konnte und wollte. Die Dinge, die mein Vater mir damals trotzig an den Kopf warf, habe ich heute verarbeitet und abgelegt – „undankbar“ war noch das netteste Wort, das er verwendete. Die Pflegekraft, die bei uns war, zeigte aber viel Verständnis und sagte, dass sie solche Situationen häufig erleben würde. Sie beruhigte mich, und meinte, das würde schon vorüber gehen – manchmal würde Einsicht einfach etwas Zeit brauchen, und vielen alten Menschen würde es nicht leicht fallen, sich die eigene Pflegebedürftigkeit einzugestehen – das müsse man aber, wenn man plötzlich bemerkt, dass man wirklich professionelle Hilfe benötigt.

Die Diskussionen mit meinem Vater zogen sich über Wochen, aber dann resignierte er, und gab klein bei. Er hatte eingesehen, dass es so nicht mehr weiter ging und konnte die fremde Hilfe dann auch annehmen. In den nächsten Monaten freundete er sich dann sogar mit unserer Pflegekraft an, und freute sich am Ende sogar, wenn sie kam. Mich haben die Menschlichkeit, das Einfühlungsvermögen und das liebevolle Verständnis von Frau … wirklich tief beeindruckt – ich glaube, sie ist in ihrem Beruf wirklich genau an der richtigen Stelle. Solche Menschen sind manchmal echte Engel.

Pflegeheime in Berlin-Neukölln

Berlin-Neukölln hieß früher Rixdorf und war bis 1920 eine eigenständige Stadt. Viel Zeitgeschichte ist hier zu sehen und dieser Vorort von Berlin wurde 1200 von den Tempelrittern gegründet. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Parkanlagen lassen diesen dicht bebauten Ortsteil Berlins zu einem angenehmen Wohlfühlort werden.

Bewohner von Berlin-Neukölln wollen hier auch im höheren Alter und bei Pflegebedürftigkeit wohnen bleiben. Generell ist es sinnvoll, ein Pflegeheim in Berlin in der Nähe des Wohnortes zu suchen, da hier auch soziale Kontakte vorhanden sind.

Interessante Lage von Neukölln

Unterschiedliche soziale Schichten treffen innerhalb Neuköllns aufeinander. Die bekanntesten Ecken von Berlin-Neukölln sind das Szeneviertel Kreuzkölln bzw das Reuterkiez, High-Deck-Siedlung, Rollbergsiedlung, Schillerkiez, Böhmisch-Rixdorf und die Dammwegsiedlung. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Veranstaltungen, Grünflächen in Neukölln sorgen dafür, dass alles vor Ort ist, was die Einwohner benötigen.

Der Körnerpark, Comenius-Garten, Böhmischer Gottesacker Rixdorf, Grünzug Heidekampgraben, Herbert-Krause-Park, Schulenburgpakr und der Park am Buschkrug laden zu entspannenden Spaziergängen ein, die alleine und im Kreise der Famlie oder Freunde Spaß machen können.

Auch im höheren Alter ist Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig, aber auch eine gute Anbindung an Einkaufszentren und Ärzte. Diese Punkte sind in Berlin-Neukölln erfüllt. Bewohner in einem Pflegeheim in Berlin-Neukölln können Ausflüge zum Neuköllner Schifffahrtskanal, Volkspark Hasenheide mit einem Denkmal von Katharina Szelinski-Singer, Britzer Verbindungskanal oder zum Landwehrkanal machen.

Diese Ziele sind in der Nähe und auch für Senioren mit leichten Einschränkungen gut zu erreichen. Es ist wichtig, dass auch im Pflegeheim genug Bewegung und Abwechslung berücksichtigt wird, da dies neben sozialen Kontakten sehr wichtig ist, um sich wohl zu fühlen.

Krankheitsverläufe werden verlangsamt oder verbessert, wenn sich eine pflegebedürftige Person wohlfühlt. Kulturinteressierte können in Neukölln interessante Bauwerke besichtigen wie die Bethlehemskirche, Johannes-Basilika, Alte Post, Martin-Luther-Kirche, Amtsgericht Neukölln, Magdalenenkirche, und die Geyer-Werke. Einkaufszenten, die gut erreicht werden können, sind auf dem Hermannplatz zu finden, welches einen Übergang zu Kreuzberg bildet.

Auch die Neukölln Arcaden und das Kindl-Boulevard sind zum Schaufensterbummel hervorragend geeignet. Geschenke für die Enkelkinder oder Freunde können somit auch vom Pflegeheim aus erledigt werden.

Ein Besuch im Stadtbad Neukölln lohnt sich ebenso im Kreis der Familie. Einige Kulturveranstaltungen sorgen für etwas Abwechslung im Alltag wie die Galerie im Körnerpark, das Museum, das Puppentheater, die Oper, Werkstatt der Kulturen oder das Theater-Café Sowieso. Neukölln etabliert sich allmählich als kunstvollster Ortsteil von Berlin.

Wichtig ist für Bewohner eines Pflegeheimes in Neukölln, dass ein gutes Freizeitangebot für Abwechslung im Alltag sorgt. Sind Ausflüge vor die Tür nicht ohne Weiteres möglich, sollte ein gutes Außengelände für regelmäßige Aufenthalte an der frischen Luft sorgen.

Weitere wichtige Punkte für ein Pflegeheim in Berlin-Neukölln

Abgesehen von der Wichtigkeit der Ortslage und einem ansprechenden Freizeitangebot, ist die Hygiene und Qualifizierung des Personals eines Pflegeheimes sehr wichtig. Einige Einrichtungen sind unterbesetzt oder verfügen nicht über ausreichendes Personal, was zu einer Unterversorgung oder Vernachlässigung der Bewohner führen kann.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist in einem Pflegeheim, können Sie sich an dem MDK oder die Heimaufsicht wenden, die Meldungen nachgehen.

Die Hygiene ist je nach Einrichtung unterschiedlich gewährleistet: Einige Pflegeheime in Berlin weisen keine Mängel auf und alle Bereiche sind sauber, andere hingegen weisen starke Verstaubungen oder Schimmel in den Zimmern der Bewohner auf. Daher sollten Sie sich immer in Frage kommende Pflegeheime vor Ort ansehen.

Die Regelungen für Besucher ist ebenso unterschiedlich festgehalten. Einige Pflegeheime erlauben Besuchern, rund um die Uhr Bewohner eines Pflegeheimes zu besuchen, in anderen gibt es festgelegte Besuchszeiten. Letztendlich ist die Finanzierung auch ein sehr wichtiger Punkt bei einer Unterkunft in einem Pflegeheim in Berlin-Neukölln.

Lassen Sie durch den MDK eine Pflegestufe feststellen, da eine Bezuschussung durch die Pflegekasse davon abhängt. Je nach der Einstufung in Pflegestufe 1-3 werden unterschiedlich hohe Beiträge gezahlt für einen stationären Aufenthalt im Pflegeheim. In besonders schweren Fällen wird die Pflegestufe 4 zugeteilt.

Die Zuschüsse variieren zwischen 1023 und 1918 Euro. Da die Pflegeheime keinen festen Tarifen unterliegen, sind die Kosten für die Unterbringung sehr unterschiedlich. Das eigene Einkommen wird angerechnet auf die anfallenden Kosten, die übrig bleiben nach dem pauschalen Pflegesatz der Pflegekasse.

Sind weitere Kosten übrig, so trägt das Sozialamt die weiteren Kosten, die Angehörige des 1.Grades auf Zahlungsfähigkeit überprüfen. Sind alle Punkte geklärt, wird ein Vertrag abgeschlossen zwischen der Pflegeeinrichtung und Ihnen und der Umzug ins stationäre Pflegeheim kann zum vereinbarten Zeitpunkt beginnen.