Bezirk Treptow-Köpenick

Treptow-Köpenick ist der 9. Berliner Verwaltungsbezirk und ist durch die Fusion der ehemals getrennten Bezirke Treptow und Köpenick im Zuge der Verwaltungsreform 2001 entstanden. Er ist nicht nur der flächenmäßig größte Bezirk Berlins, sondern auch der Bezirk mit dem höchsten Waldanteil. Im Süden von Treptow-Köpenick befinden sich ausgedehnte Erholungsgebiete mit dem Müggelsee und dem Zeuthner See sowie zahlreichen Landschaftsschutzgebieten. Zum Bezirk gehören unter anderem auch die Ortsteile Alt-Treptow, Baumschulenweg, Plänterwald, Johannisthal, Niederschöneweide, Altglienicke, Adlersdorf und Bohnsdorf. Dazu kommen noch Rahnsdorf, Grünau, Friedrichshagen, Müggelheim und Schmöckwitz.

Pflegeheime im neunten Bezirk

 

Meine Eltern sind trotz ihres hohen Alters (85 und 88) noch unglaublich fit. Sie sind vor einigen Jahren gemeinsam mit Freunden in eine Senioren-WG gezogen, in der sie zusammen leben. Meine Mutter sagt, die Gesellschaft tut ihr gut, und die Teilung der notwendigen Hausarbeit auf so viele Mitbewohner sei eine echte Erleichterung. Reibereien oder Streit gibt es in der WG praktisch nicht – das Zusammenleben ist sehr harmonisch, vielleicht auch, weil sich die drei Paare schon viele Jahrzehnte kennen. Alles Wichtige wird ruhig und besonnen entschieden, und in Ruhe ausdiskutiert. Ich muss ehrlich sagen, ich bin von der WG wirklich beeindruckt – eine solche Art des Zusammenlebens wäre für viele jüngere Menschen sicherlich eine große Herausforderung. Bei meinen Besuchen stelle ich aber immer wieder fest, wie harmonisch und reibungslos das Zusammenleben in der WG funktioniert. Alle kochen meist zusammen, die Abende werden fast immer in gegenseitiger Gesellschaft verbracht. Mein Vater sagte einmal, man kommt sich schon sehr nahe, in einer solchen Wohngemeinschaft, aber das sei gleichzeitig auch das Schöne daran. Man muss eben einfach zusammenarbeiten können. Ich habe mir, wenn ich alt werde, überlegt vielleicht ebenfalls diesen Weg zu wählen, und schon mit einigen Freunden darüber gesprochen. Eigentlich glaube ich, dass diese Art des Zusammenwohnens im Alter noch viel zu wenig verbreitet und bekannt ist – ich kann mir vorstellen, dass das wohl für viele Senioren eine interessante Möglichkeit darstellt. Vielleicht könnten mehr solche WGs auch helfen, den derzeitigen Pflegenotstand und die Einsamkeit vieler alter Menschen einzudämmen.

Pflegeheime Berlin-Köpenick

Köpenick ist der größte Vorort aller Ortsteile von Berlin. Bekannt wurde Berlin-Köpenick durch Wilhem Voigt, der als Hauptmann von Köpenick in Luxemburg begraben wurde. Vor dem Rathaus erinnert ein Denkmal, welches aus Bronze gegossen wurde von der Kunstgießerei Seiler, an diesen Mann.

Ebenso finden Touristen am Rathaus eine Gedenktafel für diesen ehemaligen Einwohner. Die Bewohner in Berlin-Köpenick möchten auch in höherem Alter dort bleiben, da dieser schöne Ortsteil von Berlin ihr Zuhause ist. Daher wählen viele ältere und erkrankte Menschen Pflegeheime in Berlin-Köpenick aus, um unter Betreuung leben zu können.

Schöne Lage von Köpenick

Wichtig zur Auswahl eines Pflegeheimes ist die geografische Lage. Berlin-Köpenick liegt an der Mündung zur Spree im Urstromtal Berlins. Dieser Ortsteil ist sehr gut mit der Innenstadt verbunden und ein exzellentes Verkehrsnetz stellt eine ideale Anbindung ins Zentrum Berlins sicher.

Die Muggelberge in Köpenick laden zu Wanderungen ein und die Schlossinsel ist zu erholsamen Spaziergängen optimal. Bis 1920 war Köpenick eine eigenständige Stadt, die viele historische Sehenswürdigkeiten bietet. Auf knapp 35 km² erstrecken sich Geschäfte, Ärzte, Apotheken, Schulen, Kindergärten, Wohnsiedlungen und Pflegeeinrichtungen. In Berlin finden sich insgesamt knapp 300 Pflegeheime, sodass die Auswahl eines passenden Heimes für Senioren nicht einfach ist.

Die richtige Wahl eines Pflegeheimes

Ein Anfang ist es, wenn Sie die Pflegeheime in Erwägung ziehen, die sich in Wohnortnähe befinden. Für Einwohner von Treptow-Köpenick ist daher die Wahl eines Pflegeheimes in Köpenick durchaus sinnvoll. Für entspannte Ausflüge ist dieser Vorort von Berlin eine gute Entscheidung, da die mittelalterliche Geschichte, viele Seen und Parkanlagen sich zeitlos interessant finden lassen.

Ältere Menschen haben es hier einfach ins Gespräch mit Touristen zu kommen, da viele Menschen, die einen Ausflug in diesen Ortsteil machen, sich sehr für die Geschichte des Hauptmanns von Köpenick interessieren. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bezirken Berlins, erfreut sich dieser Ortsteil einer Weltbekanntheit seit der Tat von Wilhelm Voigt im Jahr 1906.

Nicht nur eine gute Ortslage mit den Möglichkeiten für Ausflüge in der Freizeit sind wichtig bei der Wahl des richtigen Pflegeheimes. Ebenso ist es sehr wichtig, dass ein Pflegeheim ein gepflegtes Außengelände hat, welches gut gesichert ist gegen unbemerktes Eindringen und Verlassen.

Je nach Krankheitsbild oder Pflegestufe können die Bewohner eines Pflegeheimes nicht selbstständig in den Ortskern und halten sich zwischendrin im Außengelände auf. Die generelle Stimmung der Bewohner gibt oft einen weiteren Einblick darin, wie gut ein Pflegeheim ist.

Verlassen Sie sich nicht nur auf die Eigenpräsentation eines Pflegeheimes, sondern machen Sie sich selbst ein Bild von einem Pflegeheim. Hierzu empfiehlt es sich, spontan die Einrichtung zu besuchen und zu beobachten, wie die Pfleger mit den Bewohnern umgehen.

Auch die Hygiene der Räumlichkeiten sollte von Ihnen geprüft werden, da es in diesem Bereich erhebliche Unterschiede geben kann zwischen den Pflegeheimen. Die Ernährung ist auch wichtig, daher sollte ein Pflegeheim eine gesunde und ausgeglichene Ernährung anbieten oder damit umgehen können, wenn Bewohner Essen verweigern.

Fachkompetenz bezüglich des Krankheitsbildes oder Einschränkungen, weswegen Sie eine Unterkunft in ein Pflegeheim beabsichtigen, sollten ebenso durch das Personal gewährleistet sein.

Kosten für ein Pflegeheim in Berlin-Köpenick

Pflegeheime sind nicht an feste Tarife gebunden und unterscheiden sich preislich voneinander. In Berlin finden Sie Pflegeheime, die um die 2000 Euro im Monat kosten, aber auch welche, die bei knapp 4000 Euro liegen. Nehmen Sie sich Zeit, um in Ruhe die Kosten und Leistungen der einzelnen Pflegeeinrichtungen unter die Lupe zu nehmen.

Um stationär aufgenommen zu werden, benötigen Sie mindestens die Pflegestufe 1, die vom MDK festgestellt werden muss. Im Einzelfall ist es möglich, stationär in ein Pflegeheim aufgenommen zu werden ohne Pflegestufe, sofern eine Bescheinigung vorliegt durch die Kranken- und Pflegekasse.

Die Kostendeckung sollte gut durchdacht sein: Die Zuzahlungen durch die Pflegekasse sind von der Pflegestufe abhängig und reichen meistens nicht aus, um die Kosten für ein Pflegeheim zu decken. Das Einkommen, wie beispielsweise Rente, wird mit einbezogen, um die Pflegeheimkosten vollständig zahlen zu können.

Sind damit die monatlichen Kosten nicht gedeckt, werden Angehörige des 1. Grades auf Unterhalt überprüft und das Sozialamt kümmert sich um eine Übernahme der Restkosten nach einem entsprechend gestellten Antrag. Sind Kostenfragen geklärt, wird ein Vertrag abgeschlossen zwischen Pflegeheim und Bewohner. Ist der Bewohner selbst nicht dazu in der Lage, einen Vertrag abzuschließen, unterschreibt der gesetzliche Vertreter in diesem Fall den Vertrag.