Einige Pflegedienste in Charlottenburg Wilmersdorf

  • DAKOS Pflegedienst
    Otto-Suhr-Allee 110, (0 30) 53 08 81 50
  • Vita care die ambulante Pflege gGmbH
    Heerstr. 12-14, (0 30) 45 47 51 20
  • advita Pflegedienst GmbH
    Kantstr. 151 (0 30) 43 72 73-0
  • advita Pflegedienst GmbH
    Savignyplatz 1 (0 30) 47 59 43 17
  • Ambulanter Pflegedienst Floriane
    Eosanderstr. 12 (0 30) 32 76 77 70
  • Ambulanter Pflegedienst Neue Welt GmbH
    Olbersstr. 10, (0 30) 91 54 32 33
  • Ambulanter Pflegedienst WIR GmbH
    Mierendorffplatz 4, (0 30) 32 66 86 5
  • Antrieb Ambulanter Pflegedienst
    Sophie-Charlotten-Str. 46, (0 30) 32 67 87 73 und 74
  • Bertrandt Dorota Pflegebetreuung
    Pestalozzistr. 68, (0 30) 31 99 76 75
  • Pflegedienst Afina .
    Dernburgstr. 59, (0 30) 30 10 30 17
  • Pflegedienst Schott
    Mollwitzstr. 8, (0 30) 33 00 72 57
  • Renafan AG Pflegedienst Charlottenburg Wilmersdorf
    Lewishamstr. 1
  • Rundum Pflegedienst Berlin GmbH
    Röntgenstr. 12, (0 30) 38 38 65 35
  • Schimanovich Rimma ambulante Krankenpflege
    Kaiser-Friedrich-Str. 3A, (0 30) 36 40 70 50
  • Veritas Pflegedienst Berlin GmbH
    Kaiserdamm 26, (0 30) 3 21 20 11
  • Urbach Jelena Pflegedienst
    Suarezstr. 19, (0 30) 30 82 35 97

Tipp: Sie sollten, wenn Sie einen Angehörigen pflegen, unbedingt ein Pflegetagebuch führen. Das hat gleich mehrere Gründe: Einerseits können Sie den eigenen Zeitaufwand besser überblicken, und damit auch besser planen. Andererseits ist eine solche Dokumentation eine sehr gute Hilfe bei der Einstufung in der Pflegeversicherung. Sie macht das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit deutlich. Manches wird Ihnen dabei schwer fallen, aufzuschreiben, vor allem Bereiche, die man sich häufig schämt zu erwähnen. Gerade diese Bereiche sind aber wichtig, da bei Tätigkeiten der Intimpflege und Körperpflege sehr oft Gründe für eine höhere Einstufung in der Pflegeversicherung liegen können. Vergessen Sie auch nicht, die Uhrzeit der Hilfstätigkeiten – oder zumindest die Tageszeit – mit anzugeben, damit deutlich wird, wie oft sie beispielsweise nachts oder spätabends Hilfen leisten oder Pflegetätigkeiten verrichten müssen.

Pflegedienst Charlottenburg

Wenn Sie Unterstützung durch einen Pflegedienst benötigen und in den Ortsteilen Wilmersdorf, Grunewald, Schmargendorf, Westend, Halensee, Charlottenburg oder Charlottenburg-Nord wohnen, ist ein Pflegedienst aus Charlottenburg für Sie die richtige Wahl. Pflegedienste finden Sie fast immer in Ihrer Nähe und ein Pflegedienst vor Ort bringt viele Vorteile mit sich.

Vorteile eines Pflegedienstes vor Ort in Berlin Charlottenburg

Befindet sich Ihr Pflegedienst in der Nähe, ist im Notfall jemand recht schnell vor Ort. Praktisch ist dies bei mehrfach täglichen Besuchen oder bei eher kurzen Aufenthalten, in denen Tätigkeiten zur Pflege ausgeführt werden.

Bei der Berechnung der Pflegestufe wird die nötige Pflege berechnet nach einem pauschalisierten Zeitplan. Anfahrten des Pflegedienstes werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei der Begleitung zu Arztterminen ist es ähnlich: Der Weg zum Arzt hin wird als Pflegebedarf anerkannt, die Wartezeit in der Arztpraxis hingegen nicht.

Ist der ausgewählte Pflegedienst in der Nähe des pflegebedürftigen Menschen, befindet sich der Hausarzt auch meistens in der Nähe, sodass während des Arzttermines und der Wartezeit der Pfleger zu einem anderen Patienten in der Umgebung fahren kann. Kleinere, wichtige Aufgaben, wie das Anreichen von Essen sind ebenfalls oft nur ein paar Minuten, die anerkannt werden von der Krankenkasse.

In einigen Fällen lassen sich verschiedene Pflegetätigkeiten miteinander kombinieren oder so legen, dass viele Tätigkeiten innerhalb eines größeren Zeitfensters ausgeübt werden können. Weiterhin bringt ein Pflegedienst vor Ort weitere Vorteile mit sich, wenn es um Behörden oder die Auswahl von weiteren Ärzten geht.

Zuständige Sachbearbeiter von Krankenkassen oder Sozialbehörden kennen oft Pflegedienstmitarbeiter, sodass auch im bürokratischen Bereich Vorteile bestehen durch einen regionalen Pflegedienst. Unterstützende Therapien, wie beispielsweise Ergotherapie, Physiotherapie oder Psychotherapie, oder medizinische Zusatzbehandlungen, wie Dialyse, können durch einen Pflegedienst vor Ort begleitet werden.

Sind Sie sich unsicher, zu welchem Therapeuten Sie gehen können, profitieren Sie von den Erfahrungen des Pflegedienstes, die meistens Erfahrungen mit unterschiedlichen Ärzten und Therapeuten gemacht haben durch andere Pflegebedürftige.

Katrin arbeitet als ambulante Pflegerin und betreut überwiegend ältere Menschen in ihrer Nähe:

„Ich habe vor sieben Jahren meine Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert und mich dann bei verschiedenen Pflegediensten in Berlin beworben. Zuerst habe ich für einen Pflegedienst in Neukölln gearbeitet, aber sehr schnell habe ich festgestellt, dass ich mehr Zeit mit dem Anfahren verbracht habe, als mit der Pflege von älteren Menschen.

Meine damalige Chefin hat sich zwar bemüht, in meiner Nähe Tätigkeiten zu finden, allerdings waren die meisten in Neukölln und lediglich eine Seniorin bei mir in Charlottenburg. Nach einem halben Jahr habe ich mich dazu entschieden, mich bei einem Pflegedienst in Charlottenburg zu bewerben, da ich durchschnittlich pro Tag 2,5 Stunden mit Hin- und Herfahren verbracht habe, was im Endeffekt unbezahlte Arbeit, bei anfallenden Benzinkosten, gewesen ist.

Zumal ein älterer Herr, den ich in Neukölln betreut habe, in einem sehr angeschlagenen Gesundheitszustand gewesen ist und ich da gelegentlich auch mal spontan abends oder nachts vorbei musste. Ich mache meine Arbeit wirklich gerne, aber nach einem knapp 12-Stunden-Arbeitstag mag ich mich schon gerne etwas ausruhen.

Mein Mann hat mich zu dieser Zeit kaum zu Gesicht bekommen und ich war quasi nur noch zum Frischmachen, Essen und Schlafen daheim. Erst wollte ich nicht in Charlottenburg arbeiten, da ich befürchtet habe, dass ich dann vielleicht nicht zur Ruhe komme oder dass eventuell Patienten und Angehörige einfach bei mir vor der Tür stehen.

Nachdem ich dann allerdings erfahren habe, wie stressig es sein kann, wenn die zu betreuenden Personen weiter weg wohnen, dachte ich mir, dass ich es einfach mal versuche, Menschen in meiner Nähe zu pflegen.

Da dieses Berufsfeld unterbesetzt ist, hatte ich nicht wirklich viel zu verlieren, da gelernte Pflegekräfte sehr schnell Tätigkeiten finden. Hier habe ich einen Pflegedienst gefunden, der sogar die Fahrtkosten bezuschusst. Nun arbeite ich seit über sechs Jahren als Pflegerin in Charlottenburg und habe festgestellt, dass es für mich einfacher ist, Patienten vor Ort zu betreuen.

Ich bin wesentlich schneller bei den pflegebedürftigen Menschen und habe auch wieder mehr Zeit für mein Privatleben, da ich keine weiten Wege mehr zurücklegen muss. Habe ich mittags mal eine Stunde Leerlauf, treffe ich mich mit meinem Mann oder einer Freundin zum Essen oder fahre heim und kümmere mich um meinen Haushalt.

Meine Befürchtung, dass Patienten oder Angehörige vor meiner Tür stehen könnten, hat sich nicht bestätigt. Beim Einkaufen treffe ich manchmal Angehörige von Patienten, die ich pflege, aber das empfinde ich nicht negativ. Manchmal grüßen wir uns nur kurz und jeder setzt seinen Einkauf fort, gelegentlich ergibt sich ein kurzer Smalltalk.

Die Menschen, die ich betreue, interessieren mich und eine ältere Dame, die ich betreut habe, wurde nach zwei Jahren in einem Pflegeheim stationär untergebracht. Ich hatte mich gefragt, wie sie sich dort eingelebt hatte. Mich hatte gefreut, ihre Schwiegertochter in einem Café zu treffen, die mir erzählte, dass sie sich gut einleben konnte. „