Einige Pflegedienste in Spandau

DRK Sozialstation Havel-Spree Hauskrankenpflege
Ackerstr. 10, (0 30) 43 72 89 90

Häusliche Krankenpflege Cornelia Rosenkranz
Seeburger Str. 8, (0 30) 3 63 16 26

Ambulanter Pflegedienst Ariadne
Seegefelder Str. 99, (0 30) 33 60 44 88

Hauspflege Petra Pflege mit Sympathie
Brunsbütteler Damm 258, (07 00) 42 87 73 53

Hauspflege Sabina Soziale Dienste
Brunsbütteler Damm 266, (0 30) 37 58 81 64

HVVG-Ambulante Pflegedienste GmbH Havelpflege
Havelschanze 9, (0 30) 33 50 77 10

Rohde Heimtier-Pflegedienst
Dorfstr. 45, (0 30) 98 29 25 94

Tipp: Die Bedingungen für das Inanspruchnehmen des Kostenersatzes für eine Verhinderungspflege sind äußerst kompliziert. Sie sollten sich also, wenn Sie einen solchen Kostenersatz in Anspruch nehmen wollen, unbedingt schon im Vorfeld genau informieren. Grundsätzlich kann Verhinderungspflege nur einmal im Jahr für maximal vier Wochen in Anspruch genommen werden. Es gilt dabei ein Höchsterstattungsbetrag von 1.550 Euro. Die Leistung kann aber nicht höher ausfallen, als das Pflegegeld. Die Verhinderungspflege endet gesetzlich nach Ablauf der 4 Wochen, auch wenn der maximal mögliche Betrag dabei noch nicht ausgeschöpft ist. Besonders zu berücksichtigen sind auch die Vorschriften in Bezug auf sogenannte Barleistungen. Die oft kolportierte Angabe, dass für eine Verhinderungspflege mindestens 14 Stunden pro Woche gepflegt werden muss, ist falsch. Es gibt keine Mindeststundenanzahl, wenn es um die Kostenerstattung bei Verhinderungspflege geht.

Hauskrankenpflege Spandau

Um darüber zu entscheiden, ob eine Hauskrankenpflege in Spandau in Frage kommt oder doch eine stationäre Unterbringung, sollten Sie einige Aspekte berücksichtigen.

Hauskrankenpflege durch Angehörige

Angehörige haben die Möglichkeit, sich selbst um ihre pflegebedürftigen Verwandte zu kümmern. Wenn Sie dies tun möchten, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie dies alleine bewältigen können oder Unterstützung benötigen durch ambulante Institutionen.

Halten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt Ihres Verwandten und lassen Sie sich aufklären über bestehende Diagnosen und damit verbundene Einschränkungen im Alltag. Sind Unterstützungen notwendig, die Sie problemlos gewährleisten können, haben Sie die Möglichkeit, Pflegegeld zu beantragen, um entstehende Kosten abzudecken.

Oft ist die Betreuung und Pflege durch Angehörige sehr aufwendig und auf Dauer nicht vereinbar mit dem eigenen Privat- und Berufsleben. Viele Angehörige haben das Gefühl, dass sie ihre pflegebedürftigen Verwandten im Stich lassen würden, wenn sie sich nicht selbst um diese kümmern.

Bestehen nur leichte Einschränkungen im Alltag, funktioniert es oft sehr gut, sich als Angehöriger ausreichend um die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen zu kümmern. Sind allerdings medizinische Maßnahmen erforderlich oder ist eine Person stark im Alltag eingeschränkt, ist es fast nicht möglich, sich dauerhaft ausreichend um diesen Menschen zu kümmern, ohne sich selbst dabei zu überlasten.

Überlegen Sie sich gut, ob Sie die Pflege nicht an einen ambulanten Pflegedienst übergeben möchten. In einigen Fällen ist die psychische Belastung bei der Pflege eines Angehörigen sehr hoch und auch hier kann das Einschalten eines Pflegedienstes die bessere Entscheidung darstellen.

Hauskrankenpflege durch einen Pflegedienst

Sie können zur Pflege einen Pflegedienst für die Hauskrankenpflege beauftragen. Es ist vorteilhaft, wenn der Pflegedienst einen kurzen Weg zum pflegebedürftigen Menschen hat, da so im Notfall eine schnelle Präsenz erreicht wird.

Doch bevor Sie einen Pflegedienst fest beauftragen, sollten Sie sich erst darum kümmern, die Pflegestufe feststellen zu lassen. Hierzu können Sie sich wertvolle Tipps und Informationen von jedem seriösen Pflegedienst geben lassen, da diese über viel Erfahrung im Umgang mit dem MDK verfügen.

Der „Medizinische Dienst der Krankenkassen“ ist eine neutrale Institution, die ein Gutachten erstellt, welches zur Feststellung der Pflegestufe dient. Die Krankenkassen legen auf Grund dieses Gutachtens die Pflegestufe fest, die zur Grundlage der Kostenübernahme dient. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder Unterstützung im Haushalt werden nicht in den Pflegebedarf mit einbezogen.

Für jede unterstützende Pflegetätigkeit werden pauschalisierte Zeitberechnungen berücksichtigt, die ausschlaggebend sind für die Pflegestufenberechnung. Die Pflegedienste kennen sich mit diesen Berechnungen aus und können Ihnen dabei helfen, bereits vor der Prüfung durch den MDK ungefähr einschätzen zu können, in welche Pflegestufe Ihr Angehöriger eingestuft werden kann.

Bei der ambulanten Hauskrankenpflege ist nicht nur Fachwissen erforderlich, sondern auch ein respektvoller Umgang mit den zu pflegenden Menschen. Bevor Sie sich festlegen auf einen Pflegedienst, sollten Sie sich umfassend über in Frage kommende Institutionen informieren und diese unverbindlich näher kennenlernen.

Sie sollten bei Ihrer Entscheidung für sich selbst entscheiden, ob Sie ein gutes Gefühl dabei haben können, wenn der in Frage kommende Pfleger (oder Pflegerin) sich um Ihren pflegebedürftigen Angehörigen kümmert. Wichtig ist auch, dass Sie die Meinung Ihres Angehörigen ernst nehmen. Zeigt sich bereits nach dem Kennenlernen, dass der Umgang miteinander nicht angemessen ist, sollten Sie sich einen anderen Pflegedienst wenden.

Bei Sozialamt oder Krankenkasse können Sie sich über die Erfahrungen mit Pflegediensten informieren und auch im Internet finden Sie oft Erfahrungsberichte von Patienten oder Angehörigen mit Pflegediensten. Manche Pflegedienste haben keine freien Kapazitäten, allerdings können Sie auch hier Empfehlungen einholen.

Was passiert, nachdem Sie sich für einen ambulanten Pflegedienst entschieden haben?

Die Pflegedienste helfen Ihnen bei den Anträgen zur Kostenübernahme. Sind die Kosten höher als von der Krankenkasse übernommen werden, oder sind zusätzliche Hilfen nötig, die nicht zur Pflege gehören, können diese Ihnen helfen, an den richtigen Stellen, wie Sozialamt, weitere Hilfen zu beantragen.

Liegt eine Kostenzusage vor, wird festgelegt, welche Tätigkeiten zu welchen Zeiten übernommen werden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, dem Pflegedienst einen Schlüssel zur Wohnung des Pflegebedürftigen zu geben, damit diese auch im Notfall die Wohnung betreten können oder nachsehen, wenn die Tür nicht geöffnet wird.