Qualifizierte Demenzbetreuung in Berlin
Demenz ist als Erkrankung deutlich auf dem Vormarsch. Schon heute geht man davon aus, dass deutschlandweit rund zwei bis drei Millionen Menschen von Demenz betroffen sind – die leichteren Fälle sind dabei noch gar nicht mitgerechnet. In den nächsten Jahren wird aber mit einem Anstieg der Demenzfälle um bis zu 20 Prozent gerechnet.
Grund genug also, sich mit der Entwicklung von funktionierenden Pflege- und Betreuungsansätzen für Demenzkranke intensiv zu beschäftigen – aber so einfach ist das nicht.

 

Demenz als komplexe Krankheit
Demenz ist nicht einfach nur „Vergesslichkeit“. Dazu kommt, dass Alzheimer-Erkrankung auch nur eine – wenn auch statistisch die häufigste – Demenzerkrankung ist. In vielen Fällen führt Demenz aber nicht nur zum Verlust der kognitiven Fähigkeiten, sondern auch die sozialen und die zwischenmenschlichen Fähigkeiten leiden.
Bei sehr vielen Demenzerkrankungen kommt es während des Verlaufs auch zu massiven Persönlichkeitsveränderungen. Damit konstruktiv umzugehen, ist schwierig. Noch schwieriger ist es, dem Betroffenen, der ja die Veränderungen an seiner Persönlichkeit nur noch eingeschränkt selbst wahrnehmen und überhaupt nicht mehr steuern kann, den Leidensdruck zu nehmen.
Die oft starken Persönlichkeitsveränderungen, aber auch schon der Verlust der kognitiven Fähigkeiten verändern die Beziehung des Betroffenen zu seinem Umfeld radikal – und das führt auch mit zu Unsicherheit, Instabilität und häufig auch zu Aggression und Verlassenheitsgefühlen.

 

Besondere Pflege ist wichtig

Menschen, die unter Demenz leiden, brauchen weit mehr Pflege als nur eine gute Grundversorgung. Sie brauchen auch Pfleger, die mit den Auswirkungen der Krankheit umgehen können, und die über ausreichendes Wissen und genügend Persönlichkeit verfügen, um dem Betroffenen, der hilflos durch seine immer verwirrender werdende Welt driftet, Halt und Orientierung zu geben. Besonders problematisch ist dieses Thema natürlich bei pflegenden Angehörigen.

Ein guter Ansprechpartner, wenn es um eine qualifizierte Demenzbetreuung in Berlin – aber auch anderswo in Deutschland – geht, sind die Johanniter. Die Pflege, aber auch die gezielte Förderung von Demenzkranken, ist in den Jahren ein Schwerpunkt des Johanniter-Ordens geworden. Sie bieten damit auch eine wichtige Unterstützung für pflegende Angehörige.

Mit gezielter, stundenweiser Hilfe und Betreuung haben beide Seiten, der Betroffene und die ihn pflegenden Personen, ein Möglichkeit, etwas zur Ruhe zu kommen, Entlastung zu erfahren und vor allem im Lauf der Zeit mit der Erkrankung wesentlich besser umgehen zu lernen.

Es gibt auch spezialisierte Heime und Einrichtungen

Im Bereich der Pflegeheime und Pflegeeinrichtungen gibt es auf die Demenzbetreuung spezialisierte Einrichtungen auch in Berlin. Wenn immer es die Finanzen und die Möglichkeiten zulassen, sollten Sie versuchen, Ihren Angehörigen möglichst in einem solchen Heim unterzubringen.

Gerade bei Demenzerkrankungen bedeutet gezielte Förderung ein wichtiges und wertvolles Stück Lebensqualität für die Betroffenen. Lassen Sie sich bei der Auswahl aber Zeit, prüfen Sie genau, was tatsächlich geboten wird, welche Maßnahmen durchgeführt werden, und verlassen Sie sich dabei auf Ihr Bauchgefühl.

Gute Pflege für Demenzkranke bedeutet, dass die Betroffenen immer noch Orientierung und Halt erfahren, wo es innerlich schon längst keine Orientierung mehr gibt. Dass Zeit und Zuwendung da sind, die helfen, mit den Auswirkungen der Krankheit besser umzugehen. Wenn man sich auch für Sie Zeit nimmt, wenn man Sie ausführlich berät und klar sagen kann, was genau man macht, und warum, dann haben Sie wahrscheinlich ein gutes Pflegeheim gefunden. Von bloßen Versprechungen haben dagegen weder Sie noch Ihr pflegebedürftiger Angehöriger etwas.