Betreutes Wohnen in Berlin Spandau

Sie fühlen sich an sich fit, aber merken, dass Sie im Alltag Unterstützung benötigen? Für ältere Menschen stellt Betreutes Wohnen einen guten Mittelweg dar zwischen Pflege, Hilfe und Selbstständigkeit. Betreutes Wohnen ist in jeder Region möglich, natürlich auch in Berlin Spandau.

Einwohner in Spandau möchten auch in höherem Alter nicht woanders hinziehen. Ideal für ältere Menschen ist in dem Fall Betreutes Wohnen in Berlin Spandau. Angehörige oder Freunde können pflegebedürftige, ältere Menschen besuchen und mit ihnen etwas unternehmen. Das Leben im Betreuten Wohnen für Senioren ist vergleichbar mit einer Wohngemeinschaft.

Die Einrichtungen hierfür sind unterteilt in einzelne Wohnräume und Gemeinschaftsräume. Pflegedienste, Hauswirtschaftskräfte und Betreuer kümmern sich darum, dass die Bewohner die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Die Bereiche, die Senioren selbstständig erledigen können, werden gefördert.

Des Weiteren wird oft zusammen gegessen und es werden Ausflüge organisiert. In Gartenanlagen können die Bewohner etwas entspannen und mit den anderen Senioren zusammen Zeit verbringen. Selbstverständlich ist es auch in Ordnung, sich etwas zurückzuziehen ins eigene Appartment, wenn einem Bewohner mehr der Sinn nach Ruhe steht.

Besuche des Spandauer Weihnachtsmarktes, der Gartenstadt Staaken oder der Tiefwerder Wiesen sind nur einzelne Möglichkeiten, die Bewohner im Betreuten Wohnen in Spandau zusammen wahrnehmen können. Im Betreuten Wohnen wird vorher festgelegt, in welchen Bereichen ein älterer Mensch Unterstützung benötigt.

Jede gute Institution bietet die Möglichkeit an, einen Notruf von jedem Zimmer aus betätigen zu können. Durch das gemeinschaftliche Leben wird sozialer Isolation vorgebeugt und meistens schließen Bewohner untereinander Freundschaften. Um die Reinigung der Zimmer kümmern sich die Senioren nach eigenen Möglichkeiten.

Oft empfinden Bewohner es als sehr angenehm, wenn Schmutzwäsche abgeholt und gewaschen wird, legen aber Wert darauf, ihr eigenes Zimmer selbst zu reinigen. In manchen Fällen werden sie hierbei unterstützt, damit gewährleistet ist, dass die Bewohner hygienisch leben können. Pflegerische Unterstützung beim Essen oder der Körperpflege ist durch eine Pflegedienst vor Ort gesichert.

Da die langen Fahrtwege im Betreuten Wohnen für Pfleger entfallen, können sich diese voll und ganz auf die Pflege einzelner Patienten konzentrieren. Mittagessen kann gemeinschaftlich zubereitet und verzehrt werden oder alleine in dem eigenen Zimmer.

Einrichtung und persönliche Gegenstände von Zuhause können mitgebracht werden, damit das Eingewöhnen leichter fällt. Das Wohlfühlen und Erhalten der Selbstständigkeit der älteren Menschen steht beim Betreuten Wohnen im Vordergrund. Wichtig ist es, durch interessante Freizeitangebote die Menschen dazu zu animieren, aktiv zu bleiben.

Angehörige sind von der Pflege und Betreuung ihres pflegebedürftigen Menschen entlastet, und können sich darauf konzentrieren, interessante Beschäftigungen mit dem älteren Familienmitglied wahrzunehmen.

Marvins Opa ist ins Betreute Wohnen nach Spandau gezogen:

„Mein Opa ist vor knapp zwei Monaten ins Betreute Wohnen in Spandau gezogen. Er hat vorher in einem Haus in Potsdam gewohnt, aber er war nicht mehr in der Lage, das Haus selbst sauber zu halten und alleine zu leben. Er vergisst ziemlich viel und meine Mutter musste immer vor und nach der Arbeit bei ihm Zuhause vorbeizugehen, damit er seine Medikamente genommen hat.

Jedes Wochenende sind wir zu ihm gefahren und haben das Haus geputzt. Ich hatte ziemlich oft Streit mit meiner Mutter deswegen, weil deswegen fast nie Freunde von mir bei uns übernachten konnten, weil wir meistens erst spät abends wieder daheim waren. Vor ungefähr vier Monaten hat er vergessen, den Herd auszuschalten.

Das ist damit geendet, dass in seiner Küche Feuer ausgebrochen ist und er mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus musste. Zum Glück hatte er Feuermelder im Haus, dass die Feuerwehr rechtzeitig informiert werden konnte. Freunde in seinem Alter hatte mein Opa kaum noch welche, genausowenig wie eine Frau.

Er hat sich vor einigen Jahren scheiden lassen und meine Oma wohnt schon lange mit ihrem neuen Freund zusammen in Charlottenburg. Der Vorfall mit dem Feuer war ausschlaggebend, dass wir über das Betreute Wohnen nachgedacht haben. In Spandau haben wir eine schöne Einrichtung gefunden, die ihm gut gefallen hat.

Der Umzug von ihm war erstmal schwierig, da er Probleme hatte, sich in seiner neuen Umgebung zurechtzufinden. Ich finde toll, dass mein Opa in der Nähe von uns wohnt und mein Ausbildungsbetrieb um die Ecke ist. In meiner Mittagspause geh ich oft zu ihm rüber und wir essen gemeinsam.

Er hat dort wohl auch eine Frau kennengelernt, die ihm sehr gut gefällt. Diese Frau wohnt auch dort und die beiden unternehmen viel zusammen. Mein Opa hat mich vor zwei Wochen gebeten, ihm einen schönen Blumenstrauß mitzubringen für sie, was ich gern getan habe.

Es ist sehr angenehm, dass ich am Wochenende wieder mehr mit meinen Freunden unternehmen kann und wir uns nicht mehr um die Reinigung seines Hauses kümmern müssen. Sein Zimmer im Betreuten Wohnen wird von einer Reinigungsfachkraft sauber gemacht und seine Wäsche wird regelmäßig von einem Wäschedienst abgeholt und sauber zurückgebracht.

Im Betreuten Wohnen arbeiten auch Pfleger, die darauf achten, dass er seine Medikamente nimmt und ihn zu seinen Therapien begleiten. Meine Mutter war anfangs niedergeschlagen, weil sie dachte, dass mein Opa sauer auf sie ist, dass wir ihn überredet haben, in diese Einrichtung zu ziehen.

Mittlerweile ist sie aber wieder viel entspannter und wir streiten uns nicht mehr so oft.“